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Was spart die Steuererklärung selber machen?

Kurzantwort 2026

Wer bei einfachen Verhältnissen die Steuererklärung selbst ausfüllt statt einen Treuhänder zu beauftragen, spart die Beratungskosten von typischerweise CHF 100–500 pro Jahr. Aufwand: einige Stunden mit der (meist gut geführten) Steuersoftware der Kantone. Bei komplexen Verhältnissen kann Beratung sich aber lohnen.

Schweiz-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BSV, AHV, ESTV, BAG, BFS

💰 Ersparnis: CHF 100–500/Jahr

Aufwand: mittel (einige Stunden)
gut selbst machbar
Einfache Verhältnisse
kantonale Steuersoftware
Werkzeug
Beratung kann sich lohnen
Komplexe Fälle
eigenes Finanzverständnis
Nebeneffekt

Die Rechnung

PositionCHF
Treuhänder/BeratungCHF 100–500+
Selber machen (Software)0
Ersparnis pro JahrCHF 100–500
Bei komplexen FällenBeratung ggf. sinnvoll

Warum das Selbermachen bei einfachen Verhältnissen lohnt

Viele beauftragen aus Respekt vor der Steuererklärung oder aus Zeitmangel einen Treuhänder — bei einfachen finanziellen Verhältnissen ist das aber oft unnötig teuer. Die Kantone stellen kostenlose Steuersoftware zur Verfügung, die durch die Steuererklärung führt, plausibilisiert und die Berechnung übernimmt. Wer ein Angestelltenverhältnis, ein Konto, vielleicht eine Säule 3a und die üblichen Abzüge hat, kommt damit gut selbst zurecht. Die Software übernimmt oft Vorjahresdaten, was den Aufwand in den Folgejahren reduziert. Die Beratungskosten eines Treuhänders für eine einfache Erklärung entfallen so vollständig. Ein oft unterschätzter Nebeneffekt: Wer die eigene Steuererklärung selbst ausfüllt, versteht seine finanzielle Situation und die verfügbaren Abzüge besser — dieses Wissen hilft, die Steuerlast auch aktiv zu optimieren (etwa durch bewusste Nutzung der Säule 3a oder das Sammeln abzugsfähiger Belege übers Jahr).

Der ehrliche Haken

Ehrlich ist: Das Selbermachen lohnt sich nicht in jedem Fall. Bei komplexen Verhältnissen — Selbstständigkeit, mehrere Einkommensquellen, Liegenschaften, grössere Wertschriftenvermögen, internationale Bezüge — kann ein Treuhänder oder Steuerberater durch optimierte Abzüge und die Vermeidung von Fehlern mehr sparen, als er kostet, und viel Zeit und Ärger ersparen. Hier ist die Beratung eine Investition, keine unnötige Ausgabe. Für die grosse Mehrheit mit einfachen Verhältnissen aber ist das Selbermachen problemlos machbar und spart die Kosten. Der «Haken» ist der Zeitaufwand von einigen Stunden und eine gewisse anfängliche Einarbeitung — beides relativiert sich, weil die Software gut führt und der Aufwand in den Folgejahren dank übernommener Daten sinkt. Wer unsicher ist, kann es einmal selbst versuchen und bei echten Schwierigkeiten immer noch Hilfe holen. Wichtig ist in jedem Fall, die Fristen zu beachten und alle Abzüge zu nutzen — das grösste Steuersparpotenzial liegt nicht darin, wer die Erklärung ausfüllt, sondern darin, welche Abzüge geltend gemacht werden.

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Häufige Fragen

Wie viel spart die Steuererklärung selber machen?

Bei einfachen Verhältnissen typischerweise CHF 100–500 pro Jahr an Beratungskosten, weil die kostenlose kantonale Steuersoftware durch die Erklärung führt und man keinen Treuhänder braucht.

Kann ich meine Steuererklärung selbst machen?

Bei einfachen Verhältnissen (Angestelltenverhältnis, übliche Abzüge, Säule 3a) gut — die kantonale Software führt durch den Prozess und übernimmt Vorjahresdaten. Bei komplexen Fällen kann Beratung sinnvoll sein.

Wann lohnt sich ein Treuhänder trotzdem?

Bei komplexen Verhältnissen — Selbstständigkeit, mehrere Einkommen, Liegenschaften, grössere Vermögen, internationale Bezüge. Dann kann die Beratung durch optimierte Abzüge mehr sparen, als sie kostet.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.

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