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Was spart Kinderausstattung teilen und weitergeben?

Kurzantwort 2026

Wer Kinderausstattung (Kinderwagen, Bett, Kleidung, Spielzeug) secondhand kauft, leiht oder im Bekanntenkreis weitergibt, spart typischerweise CHF 500–2'000 pro Kind — Babyausstattung wird nur kurz gebraucht und ist gebraucht fast neuwertig. Aufwand: etwas Organisation. Einer der grössten Sparhebel für junge Familien.

Schweiz-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BSV, AHV, ESTV, BAG, BFS

💰 Ersparnis: CHF 500–2'000/Kind

Aufwand: gering (Organisation)
gebraucht fast neuwertig
Kurze Nutzungsdauer
Börsen, Apps, Bekanntenkreis
Fundorte
für kurz Gebrauchtes ideal
Leihen
Autositz, Matratze (Hygiene)
Ausnahme neu

Die Rechnung

PositionCHF
Kinderausstattung neuhoch
Secondhand/geliehen/weitergegebenBruchteil
Ersparnis pro KindCHF 500–2'000
Bei mehreren Kindernvervielfacht

Warum Kinderausstattung geradezu ideal zum Teilen ist

Kaum ein Bereich eignet sich so gut fürs Secondhand-Kaufen und Teilen wie Babyausstattung — aus einem einfachen Grund: Kinder durchlaufen jede Phase nur kurz. Ein Kinderwagen, ein Babybett, ein Hochstuhl, eine Wippe, Erstlingskleider werden je nur Monate benutzt und sind danach fast neuwertig. Für Neuware zahlt man den vollen Preis für eine sehr kurze Nutzung — Geld, das man sich weitgehend sparen kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Secondhand-Börsen und -Apps speziell für Kinderausstattung, Brockenhäuser, die Weitergabe im Familien- und Freundeskreis (junge Eltern geben ausgewachsene Ausstattung gerne weiter oder verleihen sie), und das Leihen von Dingen, die man nur sehr kurz braucht. Über die gesamte Babyausstattung summiert sich die Ersparnis pro Kind schnell auf einen vierstelligen Betrag — und bei mehreren Kindern kann vieles innerhalb der Familie weitergereicht werden, sodass man es nur einmal anschafft.

Der ehrliche Haken

Der Aufwand ist gering, erfordert aber etwas Organisation und Vorlauf: Man muss die passenden Stücke rechtzeitig suchen und im Bekanntenkreis nachfragen. Wichtiger sind zwei Sicherheits- und Hygieneaspekte, bei denen man bewusst entscheiden sollte. Erstens Sicherheit: Bei sicherheitsrelevanten Produkten — allen voran dem Autokindersitz — ist Vorsicht geboten. Ein gebrauchter Sitz aus vertrauenswürdiger Quelle (Bekanntenkreis, bei dem man die Geschichte kennt) kann in Ordnung sein, aber ein Sitz mit unbekannter Vorgeschichte (möglicher Unfall, Alter, veraltete Normen) sollte gemieden werden — hier lohnt sich im Zweifel die Neuanschaffung. Zweitens Hygiene: Bei der Matratze und manchen Pflegeartikeln bevorzugen viele aus hygienischen Gründen Neuware. Bei allem anderen — Kinderwagen, Möbel, Kleidung, Spielzeug — spricht wenig gegen gebraucht, solange man auf Zustand, Sauberkeit und (bei Spielzeug) Sicherheit achtet. Der pragmatische Ansatz: das meiste secondhand oder geteilt, das sicherheits- und hygienekritische Wenige neu. So nutzt man den grossen Sparhebel und geht bei den wichtigen Punkten kein Risiko ein.

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Häufige Fragen

Wie viel spart geteilte Kinderausstattung?

Typischerweise CHF 500–2'000 pro Kind, weil Babyausstattung nur kurz gebraucht wird und gebraucht fast neuwertig ist. Bei mehreren Kindern lässt sich vieles innerhalb der Familie weiterreichen.

Was sollte man bei Kindern trotzdem neu kaufen?

Aus Sicherheitsgründen den Autokindersitz (bei unbekannter Vorgeschichte) und aus Hygienegründen oft die Matratze. Bei Kinderwagen, Möbeln, Kleidung und Spielzeug spricht wenig gegen gebraucht.

Wo finde ich gebrauchte Kinderausstattung?

Auf Secondhand-Börsen und -Apps für Kinderausstattung, in Brockenhäusern und vor allem im Familien- und Freundeskreis, wo junge Eltern ausgewachsene Ausstattung gerne weitergeben oder verleihen.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.

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