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Was spart die Franchise-Erhöhung auf 2'500?

Kurzantwort 2026

Die Erhöhung der Franchise von 300 auf 2'500 senkt die Jahresprämie typischerweise um CHF 800–1'300 — sie lohnt sich für Gesunde mit erwarteten Arztkosten unter rund CHF 2'000 pro Jahr, sofern die Franchise im Ernstfall aus einer Reserve zahlbar wäre.

Schweiz-spezifisch geprüft📅 Stand 2026🔍 Keine Werbung / keine Provision📖 Quellen: BSV, AHV, ESTV, BAG, BFS

💰 Prämienersparnis: CHF 800–1'300/Jahr

Aufwand: 1 Mitteilung an die Kasse (Frist: 30.11.)
grösster Sprung: 300 → 2'500
Rabatt-Logik
~CHF 1'700–2'000/Jahr
Kipppunkt (erwartete Kosten)
oft < CHF 1'000
Maximales Zusatzrisiko netto
jährlich per 30.11. möglich
Zurückwechseln

Die Rechnung

PositionCHF
Prämie Franchise 300 (Beispiel)520/Monat
Prämie Franchise 2'500425/Monat
Sichere Ersparnis pro Jahr1'140
Worst Case: Franchise-Differenz 2'200 − Ersparnisnetto ~1'060 Risiko

So funktioniert die Rechnung

Die Prämienersparnis ist sicher, das Risiko begrenzt: Im schlimmsten Fall zahlst du die Franchise-Differenz von CHF 2'200 selbst — abzüglich der ohnehin gesparten Prämie bleibt ein Netto-Risiko von meist unter CHF 1'000, dem in gesunden Jahren die volle Ersparnis gegenübersteht. Wer im Schnitt weniger als den Kipppunkt an Arztkosten verursacht, gewinnt langfristig zwingend. Profi-Zug: Die Ersparnis der ersten zwei Jahre auf ein «Gesundheits-Unterkonto» legen — sobald dort CHF 2'500 liegen, ist die hohe Franchise faktisch risikofrei, und die Ersparnis läuft für immer weiter.

Der ehrliche Haken

Zwei Gruppen sollten die Finger davon lassen: Wer chronisch krank ist, regelmässige Therapien, geplante Eingriffe oder eine Schwangerschaft vor sich hat, fährt mit Franchise 300 klar besser — der Wechsel zurück geht nur auf den Jahreswechsel, nicht mitten im Behandlungsjahr. Und wer die CHF 2'500 im Ernstfall nicht liquide hätte, kauft sich mit der Prämienersparnis ein Liquiditätsproblem. Der gefährlichste Nebeneffekt ist psychologisch: Arztbesuche aus Franchise-Geiz aufzuschieben — verschleppte Abklärungen kosten gesundheitlich und finanziell mehr als jede Prämiendifferenz je spart.

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Häufige Fragen

Warum nicht eine mittlere Franchise (1'000/1'500)?

Die Rabatte springen nicht linear: Der grosse Sprung liegt zwischen 300 und 2'500, die Zwischenstufen kaufen wenig Risikoabbau für viel verschenkten Rabatt. Rechnerisch gewinnen fast immer die beiden Extreme.

Gilt das auch für Kinder?

Nein — bei Kindern sind Prämienrabatte klein und Arztbesuche häufig: Franchise 0–100 ist dort meist optimal. Die 2'500er-Logik ist eine Erwachsenen-Rechnung.

Franchise und Selbstbehalt — was zahle ich maximal?

Nach der Franchise trägst du 10 % Selbstbehalt bis CHF 700 pro Jahr (Erwachsene). Maximale Eigenbeteiligung mit Franchise 2'500 also CHF 3'200 — die Zahl, die dein Gesundheits-Konto decken sollte.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer, Innopulse Consulting GmbH · Finanz- und SaaS-Unternehmer

Leutrim betreibt mehrere Finanzwissensportale für den DACH-Raum. Alle Inhalte werden redaktionell geprüft und regelmässig aktualisiert. Quellen: BSV, AHV, BFS, ESTV, BAG.

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